Holistische-Numerologie – eine Übersicht 5/5 (4)

Übersicht zum Umfang der Holistischen-Numerologie

[toc]Innerhalb eines Jahrhunderts gibt es über 52.000 verschiedene Diagramme. Typdifferenziert mit dem Wesenskern-Numeroskop zusammen ergeben sich daraus ca. 530.000 Persönlichkeitsprofile innerhalb von 100 Jahren, die auch noch zwischen Mann und Frau unterschieden werden. Keine andere reine Geburtsdatennumerologie erreicht diese Deutungstiefe. Genutzt werden das Geburtsdatum und die Geburtszeit.
Von der Aspektmenge gibt es derzeit ca. 1000 definierte Aspekte (Stand 2016). Davon sind ca. 500 in der Numerologie-Software NumeroHolistika seit 10’2010 fester Bestandteil. Gegenüber dem Stand von 1992 mit ca. 220 Aspekten ist das ein erheblicher Fortschritt.

Obwohl die Holistische-Numerologie® einen so großen Deutungsumfang besitzt, ist sie doch gut erlernbar.

Sie ist gut strukturiert und logisch nachvollziehbar aufgebaut.

Sie ist zur persönlichen Selbstreflexion ebenso gut geeignet, wie auch für diejenigen, die beruflich mit Menschen zu tun haben, sei es in beratenden, betreuenden, leitenden, psychologischen Berufen oder in Heilhilfsberufen.

Die Holistische-Numerologie® hat als Grundlage die Pentalogie nach Hans Müller und Dr. Hans Endres. Dazu fließen außerdem wichtige Entwicklungen und Erkenntnisse von Riki Prohaska und die umfangreichen Aspekte-Entwicklungen von Andreas Stephan Krauth mit ein.

Die Regel in der Praxis

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen mit jemanden zusammen oder es ruft Sie jemand an und möchte gern Hintergründe und (Problem-) Zusammenhänge in seinem Leben aufgezeigt bekommen. Sie fragen nach dem Geburtsdatum und nach der Geburtszeit (meist ungenau) und schon können Sie anfangen.

Während des Gesprächs zeichnen Sie ein Diagramm, decken die wichtigsten bewussten und unbewussten Zusammenhänge in einigen Minuten auf und korrigieren in der Regel dabei noch die Geburtszeit.

Sie brauchen keine Tabellen und keinen Computer zum Berechnen und mit Erfahrung auch selten eine Vorbereitungszeit. Eine Stunde Beratung kann so tief und intensiv sein, dass mögliche Erkenntnisse mehrere Monate nachwirken und lebensverändernde Entscheidungen auslösen.

Dieses numerologische Wissen ist eine direkte Bereicherung bei jeglicher Art von Beratung und Betreuung. Ebenso ist sie einsetzbar im Bereich Kinderverständnis und Erziehung, Lebenshilfe, in der sozialen Arbeit oder bei Personalentscheidungen.

Fragen und Antworten zur Holistischen-Numerologie:

Warum Geburtszeitprüfung, -korrektur und 12 Stunden AM/PM?

Jahrelang hinterfragte ich das auch, ob es nun passender sei mit 12 Stunden AM/PM zu arbeiten oder doch die 24 Stunden zu nehmen. Für die Aussagen war es auf Dauer stimmiger mit 2x 12 Stunden zu arbeiten. Ebenfalls so verhielt es sich mit der Geburtszeitprüfung mit einer evtl. Korrektur und mit der Sommerzeitkorrektur, bei der dann eine Stunde abgezogen wird.

Es ist das Ergebnis vieler Erfahrungen und Beobachtungen woraus die Stimmigkeiten zu den Aussagen zum Numeroskopeigner resultieren. Es spiegelt sich auch in der numerologischen Aufstellungsarbeit und in psyhobionischen Profilings wieder, wie wichtig eine Geburtszeitprüfung ist. Dadurch wurden tiefere Klärungsarbeiten oft erst möglich.

Die Aussage von manche Numerologen, dass die Uhrzeit die niedergeschrieben wurde, eine absolute Gültigkeit hätte ist für mich, angesichts meiner Erfahrungen auf verschiedenen Gebieten mit der Numerologie, nicht nachvollziehbar. Andersherum kann auch gefragt werden, warum sich jemand bei seiner Geburt eine Umgebung heraussucht bzw. bekommt, in der die Uhrzeit nicht genau oder überhaupt nicht erfasst wird …… !  Kurz gesagt: die Uhrzeit des Menschen bestimmt nicht wann im Kosmos Mittag 12 Uhr ist.

Alle Lehrer, welche diese Numerologie kongret weiterentwickelten, haben durch ihre eigenen Prüfungen und Erfahrungen letztendlich immer die AM/PM-Variante gewählt, sei es Hans Endres, Riki Proahska, Adele Fischer, Helmut von Kritzinger oder Andreas Stephan Krauth.

Was kann man unter Jahreszyklen und Jahresphasen verstehen?

Es gibt verschieden Rhythmen und Zyklen, von denen sich einige mehrmals im Leben wiederholen. Daraus ergeben sich im Laufe des Lebens, aufgrund deren Unterschiedlichkeit entsprechende Überlagerungen ähnlich wie beim Biorhythmus.

Hier eine grobe Unterteilung dieser Rhythmen, die angewendet werden:

  • Die 7 Jahreszyklen entsprechen den allgemeinen 7 Jahreschritten wie sie z.B. aus der Chakrenlehre bekannt sind. Dieser Zyklus beginnt mit der Geburt.
  • Die 9 Jahreszyklen sind die seelischen Entwicklungszyklen, und die “starten” je nach Typus zwischen der Geburt und dem 10 Lebensjahr, bzw. beginnen in einer unterschiedlichen
    Geburtszahlenqualität.
  • Der Geburtsdatenrhythmus leitet sich aus den Zahlen des Geburtsdatum selbst ab und ist somit ein individueller Rhythmus.
  • Die 10-Jahres-Wandlungsphasen haben nicht alle Personen und ergeben sich aus individuellen Zahlenstrukturen aus dem Geburtsdatum und dem Typus.
  • Die 10 Jahresphasen nutzt man innerhalb eines Jahres, in dem man das Jahr in 10 Phasen (10 x 36,5 Tage) einteilt. Das ermöglicht innerhalb eines Jahres verschiedene Themenzuordnungen zu ermitteln.

Diese Rhythmen und Phasen werden im Erweiterungsseminar behandelt.

Ist die Holistische-Numerologie mit der Astrologie zu vergleichen?

Ja und Nein !!

In diesem Sinne, dass man hier wie in der Astrologie Charakter, Eigenschaften, Verhaltensweisen, Schatten und Problemzusammenhänge ermittelt, Ja. Es ist auch möglich Zahlenprinzipien mit Planeten in eine Art Analogie zu setzen, ist aber für die Deutung aus der Numerologie heraus nicht sinnvoll und auch nicht notwendig. Es ist sogar fatal, die gleiche Denkweise wie in der Astrologie heranzuziehen, da man dadurch die wahre Tiefe nicht erfassen und deren Möglichkeit nicht ausschöpfen kann.

Deshalb: Diese Art der Numerologie ist keine “Kleine Astrologie”, wie es gar von manchen (astrologiegeprägten) Numerologie-Lehrern/Innen seit Jahren vermittelt wird.

Damit nicht von vornherein eine Mischung mit der astrologischen Denkweise beim Lernen der Holistischen-Numerologie entsteht wird in der Holistischen-Numerologie komplett auf alle Analogien zur Astrologie verzichtet. Folglich entsteht daraus eine bessere Klarheit, Verständnis und Tiefe.

Beide Systeme sollten voneinander unabhängig betrachtet und genutzt werden, denn nur so entsteht in beiden und durch beide ein sinnvolles Ergebnis. Beide zusammen in ein System zu nehmen klingt zwar verlockend, führt jedoch auf Dauer in eine Sackgasse.

Warum keine Namens-Numerologie?

Namens-Numerologie mache ich derzeit keine, obwohl diese ebenso ihre Berechtigung hat.

Ich persönlich bevorzuge die Symbolpsychologie deshalb, da diese direkt auf die archetypische Struktur im Menschen abzielt, was sich auch immer wieder in synergetischen Innenweltreisen oder in psychobionischen Profilings abzeichnet.

Den Namen sehe ich eher als „Schnittstelle” zu der Tätigkeit, dem Image und der Umgebung des Menschen an.

Das sieht man daran, wenn der Mensch auch seinen Namen ändert, wie z. B. durch die Heirat, dann verändert er seine Zugehörigkeit („Energiefeld“), jedoch bleiben die archetypischen Strukturen erhalten, eben dann in einem anderen „Kollektivbezug“ oder “Umgebungsbezug”.

Beispiel: Ein Kardinal der Papst wird legt seinen bisherigen Namen ab und nimmt für seine „höheren weltlichen und gesellschaftlichen Aufgabe einen anderen Namen an. Hatte er vorher z. B. einen archetypischen Minderwertigkeitskomplex, wird er ihn durch seine Namensänderung nun mal nicht los. Dieser macht sich höchstens im Außen anders bemerkbar bzw. wird anders kompensiert.

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